Ein heißer Abend im Kupferkessel des Winters

Wenn draußen der Januar seine graue Strenge zeigt und der Atem in der Jägerstraße kleine Wolken malt, gibt es Orte, an denen Wärme mehr ist als eine Frage der Temperatur. Einer dieser Orte ist das Pot Still Potsdam. Am 24. Januar wird es dort wieder besonders lebendig, wenn Pirschheidi zur nächsten Nacht zwischen Schlager, Tanz und wohliger Geselligkeit lädt.

Der Name des Hauses ist dabei mehr als nur Dekoration. Ein Pot Still, dieser große kupferne Brennkessel, gilt unter Brennmeistern als Herz und Heiligtum der Whiskyherstellung. Jede Delle, jede winzige Unebenheit im Metall beeinflusst den Geschmack. Nichts ist zufällig, alles trägt zur Seele des Destillats bei. Und vielleicht passt genau dieses Bild so gut zu einem Abend wie diesem. Auch hier entsteht Atmosphäre nicht aus Perfektion, sondern aus Charakter, Geschichte und dem Zusammenspiel vieler kleiner Details.

Über 100 Whiskys aus aller Welt warten im Pot Still darauf, entdeckt zu werden. Ein Glas in der Hand, ein Lächeln im Gesicht, dazu Musik, die Erinnerungen weckt. Pirschheidi setzt an diesem Abend auf ein Aprés-Ski-Special. Kein alpiner Kitsch, sondern diese vertraute, anheimelnde Hüttenstimmung, die sofort einsetzt, wenn man merkt, dass hier niemand geschniegelt sein muss. Es geht ums Dabeisein, ums Mitsingen, ums Tanzen, ums Loslassen nach einer langen Woche.

Einlass ist ab 18 Uhr in der Jägerstraße 35. Früh kommen lohnt sich, nicht nur wegen der besten Plätze, sondern auch wegen dieses langsamen Hineingleitens in den Abend. Erst ein Gespräch, dann ein Lied, irgendwann der erste Refrain, den man plötzlich lauter mitsingt, als man es geplant hatte. Mitsingfaktor 100 Prozent, Tanzgarantie ebenso. Versprechen, die hier selten gebrochen werden.

Es ist kein schrilles Event, sondern ein wärmendes Feuer im kalten Winter. Ein Treffpunkt für Menschen, die Lust auf Nähe haben, auf Musik mit Gefühl und auf Nächte, die man nicht vergisst, weil sie laut waren, sondern weil sie gut waren.

Unsere Pirschheidi Pirschkira im Pot Still

Ein neues Jahr liegt vor uns 🥂

Mit Musik im Herzen, einem Lächeln im Gesicht und ganz viel Lust aufs Leben.

Danke für all die gemeinsamen Abende, das Tanzen, Mitsingen und Lachen – 2025 kann kommen.

Und weil gute Vorsätze bei uns immer mit Musik beginnen:

Am 24.01. feiern wir im Pot Still schon wieder gemeinsam weiter 💃✨

Schlager, Stimmung und Pirschheidi – wie ihr es liebt.

Kommt gut ins neue Jahr. Wir sehen uns auf der Tanzfläche 💚

Unser Pirschheidi-Model Kira stößt mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr an

🚢✨ POTZDAMN macht POTSDAMPF! ✨🚢

Die Weiße Flotte Potsdam ist mehr als nur eine Reederei – sie ist ein Stück Stadtgeschichte und Teil des Lebensgefühls an Havel und Wannsee. Gegründet wurde sie bereits 1888, damals noch mit einfachen Dampfschiffen, die Ausflügler und Pendler übers Wasser brachten. Der Name „Weiße Flotte“ leitet sich von den strahlend weißen Schiffskörpern ab, die bald zum vertrauten Bild auf den Potsdamer Gewässern gehörten.

Und am 18. Oktober schreiben wir gemeinsam ein neues Kapitel: POTZDAMN auf der MS Sanssouci! 🌊💃🕺

Von 19 bis 23 Uhr verwandelt sich das Schiff in eine schwimmende Tanzfläche. Stellt euch vor: Beats pumpen durch den Bauch, die Lichter tanzen über die Wellen, Drinks in der Hand, und ihr erlebt House, Electro und ikonische Remixe der 80er, 90er & 2000er, liebevoll gemixt von Electropapa & DJ BMP. 🎧✨

POTZDAMN steht für alles außer Schlager:
🎶 Genre-Grenzen werden gesprengt
🌌 Magischer Underground-Vibe
🥂 Drinks, gute Laune & pure Energie

Sichert euch eure Tickets jetzt und erlebt die Nacht, die Potsdam so noch nie gesehen hat:
🎟️ Tickets & Infos hier

Kommt an Bord – und kommt anders raus! 💥

#potzdamn #potsdam #potsdampf #electroparty #housemusic #90svibes #electro #remixparty #clublife #weißeFlotte

Auftrittsverbot für Pirschheidi zu Gunsten der Stadt Potsdam

Stellungnahme des Künstlerkollektivs „Pirschheidi“ zum Auftrittsverbot am 06.07. in der Schiffbauergasse Potsdam

Wir planten, wie immer am Sommeranfang, die „Pirschheidi goes Marina“ am 06.07. in der Marina am Tiefen See stattfinden zu lassen. Alle beteiligten Vertragspartner waren mit „im Boot“. Parallelveranstaltungen wurden gesichtet und als nicht kontraproduktiv eingestuft. Im Vorhinein wurde ein nicht unerhebliches Kartenkontingent verkauft. Es konnte losgehen.

Am Donnerstag, dem 04.07. wurde uns eine Nachricht des Kulturmanagements der Stadt Potsdam weitergeleitet.

Darin teilte man der Marina am Tiefen See mit, dass man am Samstag, dem 06.07. eine eigene Veranstaltung „Inseln der Zukunft“ unter dem Motto „Entschleunigung“ geplant hat. Die Programmpunkte wären leise und sensibel und würden durch eine Schlagerparty gestört werden.

Auf eine Nachfrage bei der Marina zu dort geplanten Veranstaltungen hätte man nicht reagiert.

Mit dem Einsatz von vielen Fördergeldern hätte man ein Jahr lang darauf hingearbeitet und laute Partymusik vertrüge sich leider so gar nicht mit dem Motto Entschleunigung.

Die Nachricht enthielt Kompromissvorschläge, die darauf abzielten, dass man seitens der Marina „leise fährt“, diverse Pläne übermittelt, den Einlass verlagert etc.

Schließlich seien auch die anstehenden und feiernden Menschen ein weiterer Lärmfaktor, der die Veranstaltungen auf dem Schirrhof und den Freiflächen „massiv beeinträchtigt“.

Seitens der Marina wurde deshalb für den 06.07. abgesagt.

Wir nehmen wie folgt dazu Stellung:

Artikel 2 des Grundgesetzes garantiert die freie Entfaltung der Persönlichkeit.

Niemals würden wir auf den abwegigen Gedanken kommen, die Veranstaltung eines Mitbewerbers zu boykottieren.

Als wir vor einigen Jahren mit der Pirschheidi an den Start gingen, wollten wir Farbe in die kümmerliche Kulturlandschaft der Stadt Potsdam bringen. Seinerzeit starb eine Feier-Location nach der anderen und ein reiner Schlagergenuss war bestenfalls in der angrenzenden Großstadt möglich.

Dem hielten wir mit unserem frischen Show-Konzept, mit Live-Künstlern und lustigen Aktionen entgegen. Der Name „Pirschheidi“ zeigt, wie verbunden wir uns mit unserer geliebten Heimatstadt fühlen.

Selbstverständlich wissen wir darum, dass wir nur eine kleine Nische abdecken. Dementsprechend waren wir aber auch nie „laut“.

Wir sind eine Gemeinde lebensfroher Zeitgenossen, die es genießen, wenn sie wenige Stunden im Jahr in Pathos, Herzschmerz und Wehmut schwelgen und sich vielleicht dem ein oder anderen entspannenden Tanz hingeben können. Das ist unsere Art der Entschleunigung vom stressigen Alltag und den belastenden Herausforderungen unserer Zeit.

Das stemmen wir ohne Fördergelder, aber so professionell wie möglich. Mit dem, was nach einer Pirschheidi und dem Abzug aller Kosten (Security, Künstlergagen, Hotelkosten, Marketing, Mieten, horrenden GEMA- und Stadtgebühren! etc.) übrig bleibt, privatfinanzieren wir u.a. hochmoderne Technik, die nur dort Musik erschallen lässt, wo wir es wünschen – nämlich auf unserer Tanzfläche und eben nicht in den Nachbargebäuden.

Wie fremd erscheint uns da die Chuzpe, jemand anderem abzuverlangen, auf unsere Zusammenkünfte Rücksicht nehmen zu müssen! Es wäre uns peinlich, im Vorfeld einer Fremdveranstaltung zu den jeweiligen Organisatoren zu gehen und diese mit Vorurteilen und haltlosen Glaubenssätzen zu überschütten. Denn dies wäre in unseren Augen eine „massive Beeinträchtigung“.

Und vor allen Dingen würden wir niemals versuchen, jemanden an der freien Entfaltung seiner Persönlichkeit in unserer Zivilgesellschaft zu hindern.

Gerade im Quartier Schiffbauergasse ist es uns immer wieder eine Freude, zu sehen, wie die verschiedenen Veranstalter es schaffen, das bunte Feiervolk unter einen Hut zu bringen. Wir selbst genießen jeden Sommer die quirligen Sprünge zwischen den einzelnen Hotspots, kühle Getränke unter schattigem Laub und den großen Zeh im Wasser der Havel.

Es stimmt uns grenzenlos traurig, dass die Stadt Potsdam nun auch darauf ihr bedrohliches Monopole culturel erhebt und mit dieser beschämenden Aktion versucht, freien Menschen ihren eingeschränkten Kulturbegriff aufzuzwingen.

Bisher haben wir solche Kapriolen der Stadtverwaltung (siehe Erlebnisnacht) stillschweigend in Kauf genommen. Dort: „säße man am längeren Hebel“ und: „lasst uns vernünftig, friedlich und kreativ bleiben“. Aber es gibt Grenzen, die man einfach nicht überschreitet. Und ein Pirschheidi-Verbot ist eine Grenze, die es aufzuzeigen gilt. Das sind wir uns, unseren Gästen und unseren teilweise existenzbedrohten Partnern schuldig.

Potsdam war mal grau und düster. Ein solches Potsdam wollen wir nie wieder erleben müssen und es gilt, dem schleichenden Prozess der zunehmenden Farblosigkeit Einhalt zu gebieten!

Liebe Stadt Potsdam, wie wäre es auf unserer gemeinsamen „Insel der Zukunft“ mit einem gönnenden und kreativen Miteinander? Wir hätten so viele Ideen zum Motto des Abends beitragen und unsere gemeinsamen Gäste herzhaft entschleunigen können.

Vielleicht vertraut ihr den Menschen hierzulande einfach mal wieder ein bisschen, statt immer gleich den Teufel an die Wand zu malen. Die meisten von uns sind mehr als nur ein „Lärmfaktor“. Wir sind verantwortungsvolle Erwachsene, die Rücksicht üben, Lautstärkeregler bedienen und einer Straßenbahn aus dem Weg gehen können.